Die Netzhaut und insbesondere die Makula sind entscheidend für unser scharfes Sehen. Sie ermöglichen es uns unter anderem, zu lesen, Gesichter zu erkennen, uns im Alltag zu orientieren und sicher am Straßenverkehr teilzunehmen.
Erkrankungen in diesem Bereich können sich zunächst schleichend entwickeln. Beschwerden wie verschwommenes oder verzerrtes Sehen, Schwierigkeiten beim Lesen, Probleme beim Erkennen von Gesichtern oder ein dunkler beziehungsweise grauer Fleck im zentralen Gesichtsfeld sollten ernst genommen werden.
Bestimmte Veränderungen können zu einer dauerhaften Sehverschlechterung führen, die sich nicht immer vollständig zurückbildet.
Bei neuen oder zunehmenden Beschwerden sollten Sie deshalb nicht abwarten, sondern innerhalb von zwei Wochen eine augenärztliche Untersuchung vereinbaren. Gerne können Sie sich dafür an unsere Praxis wenden.

Das Medikament wird unter sterilen Bedingungen direkt in den Glaskörper des Auges injiziert.

Die Behandlung dauert nur wenige Minuten und erfolgt unter örtlicher Betäubung. Ambulant & sicher

Sie können unsere Praxis nach circa 30-60 Minuten wieder verlassen.
Die IVOM kommt bei Erkrankungen zum Einsatz, die die Netzhautmitte (Makula) betreffen und unbehandelt zu Sehverlust führen können. Eine frühzeitige Therapie ist entscheidend. Verlassen Sie sich auf unsere langjährige Erfahrung und unser Engagement, Ihre Sehkraft bestmöglich zu erhalten. Die Behandlung erfolgt in der Praxis Dr. Wensing in Künzelsau.



Makula-Themen sollten nicht zu lange aufgeschoben werden. Oft kann man noch etwas machen und Ihre Lebensqualität deutlich verbessern! Ein OCT-Netzhaut- Makula Sreening ist eine Privatleistung und kostet 135 € in unserer Praxis. Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie wissen möchten, ob eine Untersuchung für Sie sinnvoll ist.
Die Therapie vieler Netzhaut- und Makulaerkrankungen erfolgt heute mit einer intravitrealen operativen Medikamenteneingabe, kurz IVOM. Dabei wird ein Medikament unter sterilen Bedingungen direkt in den Glaskörperraum des Auges eingebracht. So kann der Wirkstoff gezielt am Ort der Erkrankung eingesetzt werden.
Je nach Befund und Krankheitsverlauf kann die Behandlung unterschiedlich fortgeführt werden. Möglich sind beispielsweise:
Im besten Fall entwickelt sich unter der Behandlung ein trockener und langfristig stabiler Netzhautbefund. Das bedeutet, dass keine oder nur geringe Zeichen einer Krankheitsaktivität erkennbar sind.
Je nach Verlauf können die Intervalle weiter verlängert oder die Therapie pausiert werden. Voraussetzung ist, dass der Befund regelmäßig kontrolliert wird.
Wird erneut Krankheitsaktivität festgestellt, kann die Behandlung zeitnah wieder aufgenommen oder angepasst werden.
Seit mehr als zwei Jahrzehnten beschäftige ich mich intensiv mit der Behandlung von Netzhaut- und Makulaerkrankungen. Inzwischen führen wir jedes Jahr mehr Netzhautbehandlungen als Graue-Star-Operationen durch.
In dieser Zeit hat sich die Augenheilkunde enorm weiterentwickelt. Gleichzeitig habe ich meine eigene Behandlungssystematik entwickelt und über viele Jahre weiter verfeinert.
Die Behandlung bei uns verbindet einen standardisierten, evidenzbasierten Therapiebeginn mit einer individuellen Steuerung im weiteren Verlauf.
Anhand des OCT-Befundes, der Verbesserung oder Stabilisierung der Sehschärfe und des Ansprechens auf die initiale Behandlung nehmen wir eine erste Einschätzung der Krankheitsaktivität vor. Daraus und aus der individuellen Situation jedes Patienten leiten wir das weitere Vorgehen und die weitere Behandlungsplanung ab.
Viele Netzhaut- und Makulaerkrankungen sind chronisch und erfordern eine langfristige Begleitung.
Wenn Sie glücklich sind, sind wir es auch. Überzeugen Sie sich von unserem Patienten-Feedback. Uns liegt ein Austausch auf Augenhöhe sowie eine empathische, individuelle Betreuung sehr am Herzen.
IVOM steht für intravitreale operative Medikamenteneingabe. Dabei wird ein Medikament mit einer sehr feinen Nadel direkt in den Glaskörperraum des Auges eingebracht. Der Glaskörper ist die gelartige Substanz im Inneren des Auges.
Durch die direkte Gabe kann der Wirkstoff gezielt dort wirken, wo er benötigt wird – an der Netzhaut und insbesondere im Bereich der Makula, dem Punkt des schärfsten Sehens.
Die Makula ist der zentrale Bereich der Netzhaut. Sie ermöglicht das scharfe Sehen, das Lesen, das Erkennen von Gesichtern und das Wahrnehmen feiner Details.
Erkrankungen der Makula können dazu führen, dass das Sehen in der Mitte des Gesichtsfeldes verzerrt, verschwommen oder dunkler erscheint. Gerade Linien können beispielsweise gebogen wirken. Solche Veränderungen sollten zeitnah augenärztlich abgeklärt werden.
Die IVOM-Therapie wird vor allem bei Erkrankungen eingesetzt, bei denen Flüssigkeit, Blutungen oder krankhafte Gefäßveränderungen die Makula und damit das zentrale Sehen beeinträchtigen können.
Häufige Einsatzgebiete sind:
Feuchte altersabhängige Makuladegeneration, kurz feuchte AMD
Diabetisches Makulaödem bei Diabetes mellitus
Makulaödem nach einem Venenverschluss der Netzhaut
Weitere Netzhaut- und Makulaerkrankungen, sofern eine gezielte Medikamentengabe medizinisch sinnvoll ist
Welche Behandlung für Sie geeignet ist, hängt immer von der genauen Diagnose, den Untersuchungsbefunden und dem individuellen Verlauf ab.
Die Behandlung erfolgt ambulant unter sterilen Bedingungen. Zunächst wird das Auge mit Tropfen örtlich betäubt und sorgfältig desinfiziert. Anschließend wird das Medikament mit einer sehr feinen Kanüle in den Glaskörperraum eingebracht.
Der eigentliche Eingriff dauert nur wenige Minuten. Während der Behandlung sind Sie wach. Viele Patientinnen und Patienten spüren durch die Betäubung keine Schmerzen, gegebenenfalls aber ein kurzes Druckgefühl oder die Berührung am Auge.augeninfo+2
Nach dem Eingriff erfolgt eine kurze Kontrolle. Bitte planen Sie, dass Sie am Behandlungstag nicht selbst Auto fahren sollten und sich nach Möglichkeit begleiten lassen.
Vor der Injektion wird das Auge mit betäubenden Tropfen örtlich betäubt. Daher sollte die Medikamenteneingabe selbst in der Regel nicht schmerzhaft sein.
Nach der Behandlung können vorübergehend ein Fremdkörpergefühl, Brennen, Tränenfluss, eine leichte Rötung oder eine vorübergehende Sehverschlechterung auftreten. Diese Beschwerden lassen meist nach. Wenn Sie unsicher sind oder die Beschwerden zunehmen, melden Sie sich bitte in der Praxis.
Wie bei jedem Eingriff am Auge bestehen auch bei einer IVOM-Therapie Risiken. Häufiger können vorübergehend Rötungen, ein Fremdkörpergefühl, Brennen, leichte Schmerzen oder kleine Einblutungen auf der Augenoberfläche auftreten.
Selten können ernstere Komplikationen auftreten, beispielsweise eine Entzündung im Augeninneren, ein erhöhter Augeninnendruck, eine Glaskörperblutung oder eine Netzhautablösung. Über Ihre persönlichen Risiken, mögliche Alternativen und das für Sie vorgesehene Medikament klären wir Sie vor jeder Behandlung ausführlich auf.
Wie bei jedem Eingriff am Auge bestehen auch bei einer IVOM-Therapie Risiken. Häufiger können vorübergehend Rötungen, ein Fremdkörpergefühl, Brennen, leichte Schmerzen oder kleine Einblutungen auf der Augenoberfläche auftreten.
Selten können ernstere Komplikationen auftreten, beispielsweise eine Entzündung im Augeninneren, ein erhöhter Augeninnendruck, eine Glaskörperblutung oder eine Netzhautablösung. Über Ihre persönlichen Risiken, mögliche Alternativen und das für Sie vorgesehene Medikament klären wir Sie vor jeder Behandlung ausführlich auf.
Sie erreichen uns telefonisch zu unseren offiziellen Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag:
13:15 – 17:00
Freitag
07:45 – 16:00